Letzter Tag – Brooklyn

Nachdem alle mehr oder weniger pünktlich um 9:00Uhr in der Lobby eintrafen und ihr Gepäck verstaut hatten, verließen wir unser Hotel ein letztes Mal – diesmal bei herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel. Wir fuhren mit der U-Bahn nach Brooklyn, einem Viertel in dem die meisten Juden außerhalb Israels leben. Nach einer kleinen Fotosession am Eastriver mit faszinierendem Blick auf die Skyline Manhattans, machten wir uns auf, um die Brooklyn Bridge zu überqueren. Der Blick auf die im Sonnenlicht funkelnden Wolkenkratzer war wirklich ein toller Abschluss für unsere 5tägige New York Erkundung. Unser wirklich üppiges und sehr leckeres Abschlussessen in einem Indischen Restaurant rundete alles perfekt ab. Ein fehlendes Shuttle und ein doch sehr unangenehmer Fahrer sorgten kurzzeitig für etwas Unruhe, jedoch kamen wir schließlich alle rechtzeitig am Flughafen an. Nachdem wir alle unseren erstmal letzten Security Check hinter uns ließen, wurde allen nochmals klar, dass unser erlebnisreicher und wunderschöner Austausch nun beinahe vorbei ist. Vielen Dank für diese tolle Zeit! (Leonie)

Die Freiheit ruft

Montag, 29.10. (New York Tag 4)

Der Tag begann für Einige schon um 7 Uhr mit dem morgendlichen Joggen im Central Park. Frisch geduscht trafen wir uns danach alle in der Lobby unsere Hotels.

Heute stand die Freiheitsstatue auf dem Programm und so fuhren wir mit der U-Bahn gegen neun Uhr los. Als wir bei der Anlegestelle für das Schiff ankamen, galten wir kurzzeitig als New Yorker Studenten und durften an der langen Schlange einfach vorbei gehen.

Die Schiffahrt zu Liberty Island war fast etwas zu kurz um die schöne Aussicht auf die Skyline von New York und die Freiheitsstatue zu genießen. Auf der kleinen Insel angekommen, hatten wir ungefähr eine Stunde Zeit um einmal um die Insel zu laufen und Fotos von der berühmten Statue zu schießen.

Etwas hektisch drückten wir uns schließlich in das sehr volle Boot, welches uns nach Ellis Island brachte. Dort wurden damals Einwanderer registriert und untersucht, die nach Amerika kamen. Das Museum zur Geschichte der Einwanderer war weitläufig und daher fanden wir 90 Minuten freie Zeit zum Umsehen eigentlich zu knapp. Wir konnten uns allerdings ein gutes Bild der Situation der Einwanderer machen.

Wir trafen uns wieder am Ausgangspunkt und fuhren mit dem Boot zurück zum Festland. Dort begannen wir dann einen kleinen Spaziergang durch die Wall street. Wir konnten unter anderem die berühmte Börse betrachten.

Da wir alle hungrig waren, kam uns der geplante Besuch in China Town ganz gelegen. Wir liefen in kleinen Gruppen durch die Straßen und aßen mehr oder weniger chinesisches Essen.

Danach ging es los zum Times Square. Als wir aus dem Tunnel der U-Bahn stiegen, wurden wir erst einmal von den vielen Bildschirmen geblendet. Das war jetzt wirklich New York! Um die letzten Einkäufe zu erledigen oder die Gegend zu erkunden, blieb auch noch Zeit.

„The Bands Visit“ hieß das Musical, dass wir am Abend am Broadway angeschaut hatten. Es war sehr schön! Alle Schauspieler konnten außerordentlich gut singen und die Musik war viel besser als die typische Musicalmusik ;-).

Nach dem Musical fuhren wir in der überfüllten U-Bahn zurück zum Hotel. Dort kamen wir dann gegen halb zehn an und mussten auch leider schon unsere Koffer packen. (Heidi und Maria)

MET

Der Tag begann für einige wieder um 7 Uhr mit dem Joggen. Die anderen hatten zum Träumen länger Zeit. Nachdem alle gefrühstückt haben, trafen wir uns um 9 Uhr vor dem Hotel wieder und gingen zu dem Metropolitan Museum of Art.

Nach einer eher mageren Sicherheitskontrolle haben wir eine 1-stündige Führung durch das Museum bekommen. zusätzlich dazu noch 2 Stunden um die eigenen Interessen der Schüler zu beglücken. Wir sahen einige sehr interessante Kunstwerke, wie zum Beispiel eine Skulptur von einem Kopf, den Picasso von seiner damaligen Frau gemacht hatte.

Nachdem die Zeit aufgebraucht war, liefen wir mit der klassischen „Krüger walking tour“ ( Zitat Ariman ) durch den Central Park und die Stadt. Im Central Park sahen wir zum Beispiel eine Statue zur Erinnerung an die Schlittenhunde. Um 14:45 hatten wir dann Freizeit und die Gruppe teilte sich auf.

Um 17:00 Uhr trafen wir uns wieder um um 17:25 Uhr auf den Rockefeller Center zu kommen. Wir hatten eine überragende Aussicht und verweilten dort bis ca 19 Uhr. Anschließend waren wir noch bei der Grand Central Station und liefen dann nach einem gelungenem Tag zum Hotel.

Kurz vor dem Hotel waren fast alle noch in dem Supermarkt und kauften sich noch ein kleines Abendessen.

Samstag 27. Oktober

Der Tag begann für einige um 7 Uhr in der Früh mit einer Runde Joggen oder Power-Walken bei Regen im Centralpark.
Fertig geduscht und gefrühstückt ging es dann um 9 Uhr los zur U-Bahn Station und wir fuhren zum Ground Zero Memorial. Dort standen wir bei Wind und Wetter in der Warteschlange für das 9/11 Memorial Museum an. Zuerst schauten wir uns zwei kurze Filme an, in welchen der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten George W. Bush und andere Politiker über Terror und die Anschläge am 11. September 2001 auf die zwei Tower des World Trade Centers berichteten. Anschließend bekamen wir Zeit, uns das Museum anzuschauen. Dies war sehr interessant aber auch ziemlich bedrückend. 
Als sich schließlich der Hunger bemerkbar machte, gingen wir alle in den teuersten Bahnhof der Welt um etwas zu essen. 
Gestärkt liefen wir dann, leider immernoch bei Wind und Regen, zum ältesten und früher sogar höchsten Gebäude New Yorks, der St. Paul‘s Chapel. Da die Kirche geschlossen war, beschlossen wir weiter zur Roosevelt Island Tramway, der einzigen Seilbahn in New York, zu gehen. Mit ihr fuhren über den East River zur Roosevelt Island und wieder zurück. Ziemlich kaputt und nass liefen wir am Abend, vorbei am Guggenheim Museum, durch den Central Park zurück zum Hotel und ließen den Abend ausklingen. (Sophia)

New York Tag 1

It was fun to stay at the North Penn High School 

Schon früh am Morgen des 26.Oktober wurde es am Tennisplatz der North Penn High School sehr emotional. Der Abschied von den Gastfamilien, die uns Deutsche zwei Wochen lang verpflegt und beherbergt haben, viel jedem sehr schwer. Jedoch bedeutete dieser Abschied nicht das Ende unserer Reise in die USA. Dennoch werden unsere neuen Freunde aus Salzgitter, Amerika morgen verlassen. 

Welcome Big Apple 

Die Millionenmetropole New York versetzte mit ihrer atemberaubenden Skyline, die man durch etliche Bürogebäude erblicken konnte den ganzen Reisebus in Aufruhr. Als wir nach einer zweistündigen Busfahrt das Hotel „Marrakech“ erreichten, trennten sich die Wege von den Kranichen und uns. Das Gepäck stellten wir im Hotel ab und begaben uns zur Subwaystation und fuhren Richtung Meatpacking District. 

Meatpacking – Vom Armenviertel zum Szenenviertel 

Früher war der Meatpacking District geprägt von Armut und Prostitution. Viele überirdische U-Bahnschienen, die später auf Eis gelegt wurden, kennzeichnen die Hudson-Riverregion. Heute sind dort die Highline Gardens. Durch den Touristenandrang der letzten Jahre wurde dieses Viertel zur absoluten Kultszene. 

Chelsea Market – Der Foodcourt von Manhattan 

In unserer Freizeit hatten wir die Möglichkeit im Bereich um den Market, Mittag zu essen. Wir Jungs verbrachten unsere Zeit in einem New Yorker Burgerlokal. 

Washington Square Park – die Parkanlage mit dem Square Arch 

Als sich Niederländer in New York im Bereich des Square Parks in Greenwich Village ansiedelten, benannten sie die Stadt in New Amsterdam. Den Rest der Stadt überließen sie den Ureinwohnern der Stadt. Der Park beinhaltet eine Gradfläche von 3,95 ha und eine große Wasserfontäne. 
Nicht zu übersehen ist der Square Arch der sehr stark an den l’Arch de Triumphe angelehnt ist. 

SoHo – The South of Houston 

Das von klassisch New Yorker Architektur geprägter Viertel zeichnet sich durch die Backsteinhäuser mit Feuertreppe aus. Hier haben Promis wie Taylor Swift eine Wohnung. Mit Reiseführer ausgestattet, begaben wir uns mit  mehr oder weniger Motivation und Power durch das Viertel. 

Museum of Modern Arts – Die Ikone der modernen Kunst 

Jeden Freitsg ist der Eintritt zum Museum umsonst. Die schläfrige Schülertruppe hatte 1h 30min Zeit die Austellung von Picasso und Co., über die Kunst des ehemaligen Yugoslawiens, bis zur Kunst des 21. Jahrhunderts, anzuschauen. Das größte Museum für moderne Kunst auf der Welt ist so dermaßen riesig, dass die Zeit nicht für die gesamte Ausstellung gereicht hat. Aufgrund des kostenlosen Eintritts war der Andrang bei der Abgabe der Rucksäcke enorm. 

New York – Die Stadt die niemals schläft 

Nach einem anstrengenden Tag begaben wir uns mit der U-Bahn Richtung lang ersehntes Hotel. Im Supermarkt noch schnell den Abendsnack besorgt, ging es mit Gepäck in die Zimmer. Nach einer warmen Dusche legten sich alle schlafen und tankten nachts die Kraftreserven für den zweiten Tag im Big Apple. Auf die sportlichen von uns wartet um 7 Uhr die Joggingrunde zum Central Park mit Herr Krüger. 

(Linus und David)

Donnerstag Goodbye Lansdale

Time to say Goodbye 

Unsere Reise neigt sich langsam auch schon dem Ende zu. Unser letzter ganzer Tag mit den Gastfamilien ist angebrochen. Er startete schon früh am Morgen – zu Schulbeginn der North Penn High – mit den Proben für den bevorstehenden Abend; denn da erwartete uns das Abschlussessen, zusammen mit allen Deutschen und deren Gastfamilien. Als ein kleines traditionelles Dankeschön für das Engagement der Gastfamilien, dichteten wir unsere eigene Version des Kulthits ‚Y.M.C.A.‘ . Nach der Generalprobe durften wir dann ein letztes Mal den Unterricht unserer Gastbrüder -bzw. Schwestern besuchen. Danach ging es im klassischen gelben Schulbus zur King of Prussia Mall. Dort hatten wir alle noch die Möglichkeit, durch die Läden zu gehen um mit leerem Geldbeutel und vollen Einkaufstaschen verschwitzt mit dem Bus nach Lansdale zurückzukehren. Zuhause angekommen, rief wieder die Pflicht: Kofferpacken und die  quälende Frage: ,,Wie bekomme ich die ganzen Einkäufe nur in meinen Koffer?“ Bis zum Farewell-Dinner, welches um 18:00 Uhr begann, wollte jeder von uns noch die verbliebene Zeit mit der Gastfamilie verbringen. 

Nach gemütlichem Essen von Sandwiches und Cookies mit Eiscreme und etlichen Ansprachen des Schulleiters und der Lehrer war Showdown: Die Instrumentalversion von Y.M.C.A. ging los und im munteren Chor sangen wir mit mehr oder weniger Platz für Tanzbewegungen unser neugeschaffenes Werk. Gegen 22 Uhr war das Event vorbei und die Schüler und Schülerinnen legten sich schlafen. Am nächsten Tag wartet früh morgens der Abschied von unseren Gastfamilien und die Reise nach New York City.

(Dana, mit freundlicher Unterstützung von Linus)